Sanftetierheilung

Tierhomöopathie

Diese Woche war ein Artikel im Reussboten über meine Arbeit.
Schaut es euch doch an.

Heilsalben und Naturprodukte

Neu finden Sie neben der Homöopathie auch verschiedene Heilsalben und Naturprodukte, welche Mensch und/oder Tier Gutes tun.
Die Heilprodukte werden alle von mir von Grund auf selber gemacht. Die Heilpflanzen baue ich in meinem Garten an.
Nach der Ernte, verarbeite ich sie zu Tinkturen und Ölauszügen, welche ich danach zur Herstellung der Salben und Cremen brauche.
Ich verwende ausschliesslich natürliche Produkte, welche ich mit Liebe und Achtsamkeit verarbeite. Die Produkte werden Ihnen und den Tieren etwas Wohltuendes für Körper und Seele aus der Natur geben.
Das Sortiment baue ich laufend aus, es kann also gut sein, dass Sie etwas suchen, dass ich schon habe, aber das Produkt den Weg auf meine Homepage noch nicht gefunden hat, zögern Sie in diesem Falle nicht, mich zu kontaktieren.

Zur Bestellung eines Produktes, senden Sie mir bitte ein Mail unter josiane.imboden@bluewin.ch oder kontaktieren Sie mich unter 076 331 04 33

Die Produkte können bei mir abgeholt werden, oder ich sende ihnen die gewünschten Produkte zu (Portokosten 9Fr.).

Die Produkte finden Sie unter Heilsalben und Naturprodukte

Nevin Lukas

Am 6. Februar ist unser dritter Sohn zur Welt gekommen.
Wir freuen uns sehr, dich kennen zu lernen.

Dis Mami und Papi mit em Lionel und em Yanis

Unten einen Artikel, welchen ich für's Horse-Info der Mühle Scherz geschrieben habe.

Tierhomöopathie

Geschätzte Pferdebesitzerinnen, geschätzte Pferdebesitzer.
Im letzten Horse-Info habe ich über die Homöopathie im Allgemeinen und als aktuelles Thema über das Sommerekzem beim Pferd geschrieben. Aufgrund des Artikels durfte ich einigen Pferden helfen, die unter dem Sommerekzem leiden. Ich wurde auch verschiedentlich angefragt bei welchen Krankheiten und Verletzungen die Homöopathie eingesetzt werden kann. Kreuzschlag, Rotlauf und chronischer Husten sind oft genannte Themen. Dazu gelten im Bereich der Homöopathie folgende Grundsätze:
Es wird nicht die einzelne Krankheit, sondern das Tier als Ganzes behandelt. Durch das zum Tier passende Mittel wird die Lebenskraft gestärkt (geistige Energie im Körper) und dies wirkt sich auf jede Krankheit positiv aus. Daher kommt es auch oft vor, dass ich von einem Besitzer wegen einer bestimmten Krankheit (z.B. chronisch hustendes Pferd) gerufen werde, nach der Behandlung und der Abheilung des Hustens stellt der Besitzer dann aber zusätzlich fest, dass weitere Auffälligkeiten bei diesem Pferd (z.B. Nervosität), sich sehr positiv verändert haben. Es spielt also weniger eine Rolle um welche Krankheit es geht, sondern ob das passende Mittel gefunden wird, welches dem Tier ganzheitlich hilft, damit es wieder ins Gleichgewicht kommt.

Aktuelles Thema: Verletzungen beim Pferd homöopathisch behandeln
In diesem Hors-Info werde ich Ihnen die Möglichkeiten einer homöopathischen Behandlung bei Verletzungen aufzeigen. Ein Thema welches das ganze Jahr aktuell ist und zugleich ein guter Einstieg in die Homöopathie bietet. Die Hauptmittelpalette ist nicht allzu gross und es ist sehr gut möglich ein schulmedizinisch behandeltes Tier, zusätzlich mit der Homöopathie zu unterstützt und dadurch die Heilung zu beschleunigen.
Das wohl bekannteste Mittel der Homöopathie ist Arnica, welches oft auch das erste Mittel nach einer Verletzung ist. Arnica wirkt auf die Kapillargefässe der Weichteile und bringt das Blut wieder in Fluss, oder mit andern Worten es lindert die Schmerzen bei Schlag, Stoss und Sturzverletzungen. Arnica hilft, dass die blauen Flecken" schneller verschwinden, beruhigt bei Schockzuständen und hat eine antiseptische Wirkung. Einzig bei starken, offenen Blutungen darf Arnica nicht angewendet werden, da dies die Blutung noch verstärkt.
Arnica kann nach einem Unfall oder einer Verletzung verabreicht werden, noch bevor der Tierarzt eintrifft. Danach kann, je nach Verlauf und Art der Verletzung mit dem Homöopathen weiter behandelt werden, und so die Arbeit des Tierarztes unterstütz werden.
Ebenfalls sehr wichtig bei einer offenen Verletzung, insbesondere beim Pferd ist die Wundpflege. Ist ein Pferd gestürzt und hat eine offene und schmutzige Wunde, so kann der Tierarzt mit Antibiotika und entzündungshemmenden Mitteln verhindern, dass sich die Wunde entzündet. Für eine schnellere Heilung können Sie aber mit einer guten Wundpflege sehr viel dazu beitragen. So ist es z.B. sehr hilfreich eine (schmutzige) Wunde täglich ein- bis zwei Mal mit Calendula Tinktur (Ringelblume) oder Tee auszuwaschen. Calendula hat eine antiseptische Wirkung, schafft den Schmutz aus der Wunde und fördert die Wundheilung.

Praxisfall: Isländerstute mit Schlagverletzung am Sprunggelenk

Diesen Sommer wurde ich zu einer Isländerstuten gerufen, welche sich eine Woche zuvor eine Schlagverletzung am hinteren rechten Sprunggelenk durch den Schlag eines anderen Pferdes zu gezogen hatte.
Die hübsche Krafla war erst seit Kurzem in die Herde eingegliedert worden und hatte sich bei Rangkämpfen eine Schlagverletzung zugezogen. Die Verletzung des Sprunggelenks sah mehr aus wie ein Schnitt (bis auf die Sehne) und bei jeder Bewegung zog sich die Wunde auseinander, einbinden oder nähen war an dieser Stelle leider nicht möglich.
Der Tierarzt hatte Krafla gleich nach der Verletzung mit Antibiotika und Schmerzmittel versorgt. Es schien glücklicherweise keine Sehne verletzt zu sein. Durch das dauernde wieder öffnen der Wund bei Bewegung war die Prognose, dass Krafla ca.3 Monate nicht geritten werden kann. Um die Heilung zu unterstützen und die Rekonvaleszenz Zeit zu verkürzen, rief mich die Besitzerin an. Am 15. August besuchte ich Krafla, die sonst ruhige Stute war kribbelig", da sie von der verordneten Boxenruhe nicht sehr angetan war. Die Besitzerin hatte Krafla bereits Arnica gegeben und die Wunde täglich zwei Mal gereinigt. Die Wunde war nicht entzündet, aber verschloss sich nicht. Ich empfahl der Besitzerin die Wunde zweimal täglich mit Calendula Tee zu reinigen (anstelle des bis anhin verwendeten Wundreinigungsmittel) und verabreichte Krafla zusätzlich Calendulaglobuli (welche noch eine wesentlich tiefere Wirkung haben, als der Tee welcher lokal angewendet wird)
Drei Wochen später besuchte ich Krafla erneut. Die Wunde war fast verheilt und auch der Tierarzt war sehr zufrieden. Da sie aber beim Vortraben (tölten) noch etwas steif und nicht taktrein ging, sollte sie noch nicht geritten werden. Ich verabreichte ihr daher ein Mittel zur Unterstützung der Sehnen, was sehr gut wirke.
Zwei Monate nachdem sich Krafla verletzt hatte, durfte sie wieder geritten werden.

Haben Sie Fragen zur Homöopathie oder ein Tier, welches Sie gerne behandeln möchten?
Dann rufen Sie mich an unter 076 331 04 33 oder schreiben mir ein Mail auf info@sanftetierheilung.ch
Weitere Informationen zur Homöopathie und zu meiner Person finden sie auch auf meiner Homepage www.sanftetierheilung.ch

Nun wünsche ich Ihnen und ihren Tieren eine schöne Adventszeit, ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins 2014.
Josiane Imboden, Tierhomöopathien SkHZ.

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